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Tobias S.

Im Fokus: Unser Projektmanager für 3D-Laserscanning

In diesem Jahr feiert promaintain 20 Jahre fundierte Praxiserfahrung auf petrochemischen Baustellen, in denen unser Team zahlreiche Kunden der Prozessindustrie bei der Planung und Koordination komplexer Turnarounds sowie bei der Umsetzung neuer CAPEX-Projekte in ganz Europa begleitet hat. Grundlage dafür sind individuell entwickelte Gerüstlösungen, die von unserem Team direkt vor Ort passgenau geplant und koordiniert werden.

Ein Beispiel für die enge Zusammenarbeit unserer Business Units ist die Arbeit von Tobias Spreng, verantwortlich für das 3D-Laserscanning: Seine Scandaten ermöglichen eine noch präzisere Planung von Gerüststrukturen für Infrastrukturen, Gebäude und Rohrleitungen und bilden zugleich eine verlässliche Basis für die Zustandsbewertung von Anlagen und Tanks, etwa während Stillständen.

Zum Anlass unseres 20-jährigen Jubiläums haben wir Tobias gebeten, uns Einblicke in seine Tätigkeit und seinen Arbeitsalltag zu geben.

Was motiviert dich an deiner Arbeit?

" Was mich an meiner Arbeit besonders motiviert, ist die Tatsache, dass kaum ein Projekt dem anderen gleicht. Jede Aufgabe bringt neue Herausforderungen mit sich, wodurch meine Arbeit abwechslungsreich bleibt und ich mich ständig weiterentwickeln kann.

Im Bereich des 3D-Laserscannings finde ich es zudem besonders erfüllend, dass ich mit meiner Arbeit einen direkten Beitrag dazu leisten kann, Projekte effizienter zu gestalten und sie schneller zum Erfolg zu führen. "

Mit welchen typischen Einschränkungen hast du beim Scannen in bestehenden Anlagen zu kämpfen (z.B. Zugänglichkeit, laufender Betrieb, Sicherheit)?

" Beim Scannen in bestehenden Anlagen spielt das Thema Sicherheit eine besonders große Rolle. Damit verbunden ist ein hoher organisatorischer und bürokratischer Aufwand – etwa durch Unterweisungen, Genehmigungen und Anmeldungen. Diese Prozesse nehmen oft viel Zeit in Anspruch und erfordern eine sorgfältige Planung im Vorfeld.

Der laufende Betrieb stellt hingegen in der Regel keine wesentliche Einschränkung dar und lässt sich meist gut integrieren. Häufig kommt es jedoch vor, dass Mitarbeitende vor Ort neugierig werden und sich dafür interessieren, was ich mache und wie 3D-Scanning funktioniert – sodass ich mehrmals täglich Einblicke in meine Arbeit gebe. "

Welche Rolle spielen deine Scandaten für nachgelagerte Disziplinen wie Planung, Konstruktion oder Turnaround?

" Meine Scandaten spielen eine zentrale Rolle für nachgelagerte Disziplinen wie Planung, Konstruktion oder Turnaround. Insbesondere komplexe und schwer zugängliche Umgebungen – etwa Anlagen mit vielen Rohren und Leitungen – lassen sich präzise und übersichtlich als 3D-Modell darstellen. Das schafft eine verlässliche Grundlage für alle weiteren Schritte.

Gleichzeitig ermöglichen die Scandaten, aufwendige konventionelle Messmethoden wie manuelle Aufmaße mit Meterstab und Excel-Listen zu ersetzen, was Zeit spart und die Genauigkeit erhöht.

Gerade im Turnaround-Bereich, wo es auf schnelle Reaktionszeiten ankommt, leisten 3D-Scans einen wichtigen Beitrag. Sie ermöglichen es, Schäden wie Dellen, Risse oder Verformungen schnell und anschaulich zu dokumentieren und für den Kunden visuell sowie grafisch aufzubereiten. "

Wann hast du den größten Impact deiner Arbeit gesehen?

" Zu Beginn meiner Tätigkeit – etwa vor fünf Jahren – habe ich einmal eine Brücke in Chemnitz gescannt. Der Aufwand vor Ort lag bei ungefähr fünf Stunden. Damals war mir allerdings noch nicht bewusst, welche Möglichkeiten und welches Potenzial in den erhobenen Daten stecken.

Im Nachgang wurde auf Basis der Scandaten ein komplexes Gerüstkonzept entwickelt und dem Kunden mithilfe eines animierten Videos anschaulich gemacht. So konnte er sich genau vorstellen, welche Maßnahmen vor Ort umgesetzt werden und wie diese ablaufen würden. Gleichzeitig erhielt er eine klare Vorstellung der damit verbundenen Kosten, was die Planung und Entscheidungsfindung deutlich erleichtert hat. "

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